Öffentliche Führungen

Öffentliche Führungen finden an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat um 15:00 Uhr statt. Sie bedürfen keiner Anmeldung und sind kostenlos. Treffpunkt ist die Baracke 2 in der Britzer Straße 5. 

 

Für alle Angebote können Sie sich unter 030/ 6390 2880, Email oder per Internetformular anmelden. Besondere Wünsche können Sie gern direkt mit uns absprechen.

 

Überblicksführung

Geländerundgang und Dauerausstellung „Alltag Zwangsarbeit 1938 – 1945“

Lebens- und Arbeitsbedingungen von Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen im Nationalsozialismus

Während des Rundgangs wird das einzige heute noch erhaltene Zwangsarbeiterlager  der NS-Zeit vorgestellt. Einblicke in die Dauerausstellung vermitteln, warum und wie die 13 Millionen Männer, Frauen und Kinder zur Zwangsarbeit in das Deutsche Reich kamen, wer dafür verantwortlich war und wie sie behandelt wurden. Weitere Beispiele dokumentieren, welche Arbeiten sie verrichten mussten. Der Besuch der authentischen Baracke 13 ist Teil des Rundgangs und gibt einen Eindruck von den Lebensbedingungen in einer Baracke.

 

Treffpunkt: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Baracke 2

Dauer: ca. 2  Stunden

 

 

Stoffabzeichen für Ostarbeiter, um 1942

Exkursion in das Deutsch-Russische Museum Karlshorst und das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Krieg und Zwangsarbeit

Beim Besuch des Deutsch-Russischen Museums Karlshorst werden die Zusammenhänge zwischen dem Zweiten Weltkrieg (insbesondere des Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion) und dem System Zwangsarbeit erläutert. Der anschließende Besuch des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit stellt die Lebensbedingungen der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen im Deutschen Reich und einige beispielhafte Biografien in den Mittelpunkt. Dabei werden Baracke 13 und die Dauerausstellung „Alltag Zwangsarbeit 1938–1945“ besichtigt.

 

Treffpunkt: Deutsch Russisches Museum Karlshorst

Dauer: 5 bis 6 Stunden

 

 

Stadtteilspaziergang zu historischen Orten in Schöneweide

Geschichte(n) im Kiez

Der Rundgang vermittelt Einblicke in die Ortsgeschichte von Schöneweide. Exemplarisch werden Standorte der Industrialisierung und die damit einhergehende Entwicklung des Stadtteils  vorgestellt sowie die Geschichte einiger maßgeblicher Familien. Am Beispiel des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers in der Britzer Straße wird der Zusammenhang von Krieg, Rüstungsindustrie sowie dem massenhaften Einsatz von Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen erläutert.

 

Treffpunkt: S-Bahnhof Schöneweide, Hauptausgang

Dauer: 3 Stunden

Der Rundgang entstand in Kooperation mit dem Förderverein des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit. Er wurde durch den Lokalen Aktionsplan Treptow-Köpenick im Rahmen des Förderprogramms der Bundesregierung „Vielfalt tut gut“ ermöglicht.

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Radtour

Vom Kaiserreich bis zur NS-Zeit in Treptow und Köpenick

 

Die Tour führt zu ausgewählten historischen Orten in Schöneweide und der Altstadt von Köpenick, u.a. zum Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit und der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche. Dabei werden entlang der Spree Spuren und Leerstellen der Geschichte kenntlich gemacht: Wo stand die Synagoge in Köpenick? Wieso gab es so viele Zwangsarbeiterlager im Bezirk und was hat das mit seiner Industriegeschichte zu tun? Welche Persönlichkeiten haben die Geschichte des Bezirkes geprägt? Der inhaltliche Schwerpunkt der Tour liegt auf der NS-Zeit.

 

Treffpunkt: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Dauer: 3 Stunden

 

Die Radtour entstand in Kooperation mit dem Förderverein des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit. Er wurde durch den Lokalen Aktionsplan Treptow-Köpenick im Rahmen des Förderprogramms der Bundesregierung „Vielfalt tut gut“ ermöglicht. Download Track

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