Öffentliche Führung jeden 1. und 3. Sonntag im Monat, 15 Uhr

In der öffentlichen Führung lernen Sie die Geschichte des GBI-Lagers 75/76 kennen. An seinem Beispiel erläutern wir das „System Zwangsarbeit“. Wir erklären, warum und wie die Männer, Frauen und Kinder aus über 20 europäischen Ländern in den Arbeitseinsatz nach Berlin kamen und wie sie behandelt wurden. Dabei informieren wir auch über Täter, Zuschauer und Profiteure der Zwangsarbeit. Die "Baracke 13" wird im Rahmen der Führung besucht. 

Die Führungen sind kostenlos. Es ist keine Anmeldung nötig.

 

22. Mai 2016 

Internationaler Museumstag

Zum Internationalen Museumstag haben wir uns auch dieses Jahr ein besonderes Programm geplant:

10-18 Uhr Öffnung "Baracke 13"
Wie jedes Jahr zum Museumstag öffnen wir die "Baracke 13" ganztägig für die Besucher. Sie haben so Zeit, die Räume auch ohne Führung auf sich wirken zu lassen, die Texte zu lesen oder in Ruhe zu fotografieren.

12 Uhr Führung Sonderausstellung "Batterien für die Wehrmacht. Zwangsarbeit bei Pertrix 1939-1945"
Die Pertrix, eine Tochterfirma der zum Quandt-Konzern gehörenden AFA (Akkumulatorenfabrik AG) stellte Trockenbatterien und Taschenlampen für die Wehrmacht her und lieferte Zünderbatterien für Kampfflugzeuge an die Luftwaffe. Im Laufe des Krieges beschäftigte die Pertrix alle Zwangsarbeitergruppen: Berliner Juden im „geschlossenen Arbeitseinsatz“, Kriegsgefangene und italienische Militärinternierte, westeuropäische Zivilarbeiter, Ostarbeiter, Polen, KZ-Häftlinge. Die meisten von ihnen waren Frauen. 

14 Uhr Radtour - Vom Kaiserreich bis zur NS-Zeit in Treptow und Köpenick
Die Tour führt zu ausgewählten historischen Orten in Schöneweide und der Altstadt von Köpenick, u.a. zum Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit und der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche. Dabei werden entlang der Spree Spuren und Leerstellen der Geschichte kenntlich gemacht: Wo stand die Synagoge in Köpenick? Wieso gab es so viele Zwangsarbeiterlager im Bezirk und was hat das mit seiner Industriegeschichte zu tun? Welche Persönlichkeiten haben die Geschichte des Bezirkes geprägt? Der inhaltliche Schwerpunkt der Tour liegt auf der NS-Zeit.

15 Uhr Geländerundgang und Dauerausstellung „Alltag Zwangsarbeit 1938 – 1945“
Während des Rundgangs wird das einzige heute noch erhaltene Zwangsarbeiterlager  der NS-Zeit vorgestellt. Einblicke in die Dauerausstellung vermitteln, warum und wie die 13 Millionen Männer, Frauen und Kinder zur Zwangsarbeit in das Deutsche Reich kamen, wer dafür verantwortlich war und wie sie behandelt wurden. Weitere Beispiele dokumentieren, welche Arbeiten sie verrichten mussten. Der Besuch der authentischen Baracke 13 ist Teil des Rundgangs und gibt einen Eindruck von den Lebensbedingungen in einer Baracke.    

 

 

12. Juni 2016 | 14 Uhr

Radtour Vom Kaiserreich bis zur NS-Zeit in Treptow und Köpenick

Die Tour führt zu ausgewählten historischen Orten in Schöneweide und der Altstadt von Köpenick, u.a. zum Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit und der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche. Dabei werden entlang der Spree Spuren und Leerstellen der Geschichte kenntlich gemacht: Wo stand die Synagoge in Köpenick? Wieso gab es so viele Zwangsarbeiterlager im Bezirk und was hat das mit seiner Industriegeschichte zu tun? Welche Persönlichkeiten haben die Geschichte des Bezirkes geprägt? Der inhaltliche Schwerpunkt der Tour liegt auf der NS-Zeit.

Die kostenlose Radtour findet in Kooperation mit der Volkshochschule Treptow-Köpenick statt. Bitte melden Sie sich dort an. Dauer 3-4 Stunden.