Öffentliche Führung jeden 1. und 3. Sonntag im Monat, 15 Uhr

In der öffentlichen Führung lernen Sie die Geschichte des GBI-Lagers 75/76 kennen. An seinem Beispiel erläutern wir das „System Zwangsarbeit“. Wir erklären, warum und wie die Männer, Frauen und Kinder aus über 20 europäischen Ländern in den Arbeitseinsatz nach Berlin kamen und wie sie behandelt wurden. Dabei informieren wir auch über Täter, Zuschauer und Profiteure der Zwangsarbeit. Die "Baracke 13" wird im Rahmen der Führung besucht. 

Die Führungen sind kostenlos. Es ist keine Anmeldung nötig.

 

24. Juni 2017 | 10 und 11.30 Uhr

Tag der Architektur - Architekturführung durch die Dauerausstellung "Zwischen allen Stühlen. Die Geschichte der italienischen Militärinternierten 1943-1945"

Im denkmalgeschützten Zwangsarbeiterlager Schöneweide wurde eine Ausstellung zum Schicksal der 650.000 italienischen Soldaten eingerichtet, die nach dem Austritt Italiens aus dem Bündnis mit Deutschland 1943 Zwangsarbeit leisten mussten. Der Rundgang beginnt mit einer medialen Installation zu den Ereignissen, die zur Festnahme der Italiener führten. Über den Flur der ehemaligen Baracke, wo ihr Weg nach Deutschland erläutert wird, gelangt man in den Hauptteil der Ausstellung, der ihren Alltag in Deutschland darstellt. Die Präsentation der Inhalte auf Tischvitrinen lässt den Blick auf die Baracke frei. Porträts als Aufsteller bestimmen den Raumeindruck. Danach führt der Rundgang erneut in den Flur. Hier wird der Weg der Militärinternierten zurück nach Italien am Ende des Krieges beschrieben. Die späte Anerkennung und die fehlende Entschädigung sind Themen des letzten Teils. Eine hinterleuchtete Wand mit Porträts von Militärinternierten und Interviews bildet den Abschluss.

Informationen

 

 

29. Juni 2017 | 19 Uhr

Project Presentation by the International Youth Centre: „Forced Labour in Transnational Perspective”. German-South Korean Seminar for Educators 

The history of forced labour during WWII was not restricted solely to the actual German Reich, but likewise affected the territories occupied by the Germans and their Allies. Forced labour of more than 600,000 Koreans who worked under Japanese rule, including thousands of women forced into sexual slavery under the banner of “comfort women”, has been entangled in a series of complex historical questions over the nature of labour, its postwar history and memory, including the issues of repatriation and compensation. The project developed by the International Youth Centre of the Nazi Forced Labour Documentation Centre in cooperation with the Critical Global Studies Institute at the Sogang University provided a forum for young educators from Germany and South Korea to exchange ideas on methods and teaching practices and learn more about the topic of forced labour in a historical context from a transnational perspective. During the presentation the participants will discuss the challenges and opportunities of teaching the topic of forced labour using a transnational approach.

Die Veranstaltung findet in Englischer Sprache ohne Übersetzung statt.

Einladung