Öffentliche Führung jeden 1. und 3. Sonntag im Monat, 15 Uhr

In der öffentlichen Führung lernen Sie die Geschichte des GBI-Lagers 75/76 kennen. An seinem Beispiel erläutern wir das „System Zwangsarbeit“. Wir erklären, warum und wie die Männer, Frauen und Kinder aus über 20 europäischen Ländern in den Arbeitseinsatz nach Berlin kamen und wie sie behandelt wurden. Dabei informieren wir auch über Täter, Zuschauer und Profiteure der Zwangsarbeit. Die "Baracke 13" wird im Rahmen der Führung besucht. 

Die Führungen sind kostenlos. Es ist keine Anmeldung nötig.

 

Freitag, 28. Juli 2017 | 18 Uhr

Vernissage: NS-Zwangsarbeit. Eine fotografische Spurensuche.

Freiwillige aus 10 Ländern werden diese Woche zu einem zweiwöchigen Sommercamp der internationalen Jugendbegegnungsstätte im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Kooperation mit Service Civil International anreisen.

Im Mittelpunkt dieses Projektes steht eine fotografische Spurensuche an ehemaligen Lager- und Produktionsstandorten in Berlin-Schöneweide und weiteren Orten in Berlin. Zwei Wochen lang beschäftigen sich die Teilnehmenden aus der Türkei, Ukraine, den USA, Spanien, Russland, Thailand, Portugal, Bulgarien, Tschechien und Deutschland mit dem Thema "NS Zwangsarbeit" an den historischen Orten in Schöneweide, Köpenick, Rummelsburg, Wilhelmshagen, Neukölln und Berlin-Mitte und dokumentieren ihre Reise mit einer Kamera. Die Teilnehmer/innen erforschen vor Ort, was an den Standorten produziert wurde und welche Auswirkung Krieg und Zwangsarbeit hatten.

Die Ergebnisse der fotografischen Spurensuche werden in eine Ausstellung einfließen, die in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte am Freitag, den 28.07. gezeigt wird.

Der Eintritt ist kostenlos.

Einladung