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Das Dokumentationszentrum

In Schöneweide befindet sich das einzige noch weitgehend erhaltene ehemalige NS-Zwangsarbeiterlager. Während des Zweiten Weltkriegs gehörte es zu den mehr als 3.000 über das Stadtgebiet verteilten Sammelunterkünften für Zwangsarbeiter. Im Sommer 2006 wurde auf einem Teil des heute denkmalgeschützten historischen Geländes das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit eröffnet. Seit Ende August 2010 ist mit "Baracke 13" eine gut erhaltene Unterkunftsbaracke im Rahmen von Führungen zugänglich, die Dauerausstellung "Alltag Zwangsarbeit 1938-1945" informiert über das "System Zwangsarbeit". Kürzlich wurde die zweite Dauerausstellung "Zwischen allen Stühlen. Die Geschichte der Italienischen Militärinternierten 1943-1945" eröffnet. Sie stellt das Schicksal einer wenig beachteten Gruppe von Zwangsarbeitern, den italienischen Militärinternierten, dar. 

Ein MultiMedia Guide führt durch die Dauerausstellungen, das ehemalige Lagergelände und die Nachbarschaft. Er ist auf Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Spanisch und Russisch verfügbar.

Blick in die Dauerausstellung, Foto: Volker Kreidler


Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, eine Abteilung der Stiftung Topographie des Terrors, wird als Ausstellungs-, Archiv- und Lernort kontinuierlich weiterentwickelt. Die Dauerausstellung wird ergänzt durch Begleitveran­staltungen, Führungen und weitere pädagogische Angebote

Besucherinformation
Flyer (PDF ca 600KB):

Öffentliche Führungen

So,    4. Juni 2017, 15 Uhr
So,  18. Juni 2017, 15 Uhr

Öffnungszeiten
Di - So 10-18 Uhr
Do       10-20 Uhr

Eintritt frei

Sonderöffnungstage
Ostermontag
1. Mai
Pfingstmontag

Schließtage
24. und 31. Dezember

Rollstuhlgeeignet

Führungen unter 030 6390 288 21 o. tresen-sw(at)topographie.de

Verbindungen
S-Bahnhof Schöneweide (ca. 10 Minuten zu Fuß)
Bus: 160, 165 (Haltestelle Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit)

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Britzer Str. 5
12439 Berlin
Tel: 030-6390 2880
Lageplan/Anfahrt