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Das digitale Archiv der Zeitzeugenberichte

des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit

Das Zeitzeugenarchiv stellt audiovisuelle Interviews mit Frauen und Männern vor, die während des Nationalsozialismus im Deutschen Reich Zwangsarbeit leisten mussten. Aus verschiedenen europäischen Ländern deportiert, waren sie in der Rüstungsindustrie, der Landwirtschaft, in mittelständischen Betrieben, bei Kommunen, Kirchen oder in Privathaushalten eingesetzt.

Zum Zeitpunkt der Verschleppung waren sie meist jüngeren Alters und hatten verschiedene Pläne, wie den Beginn einer Ausbildung oder den Eintritt ins Berufsleben. Welche Erfahrungen sie als Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter machten, wie ihnen die Deutschen begegneten und wie stark der Alltag von der NS-Rassenideologie bestimmt war, sind Erinnerungen, die sie anhand ihrer Berichte erhalten haben.

Das Zeitzeugenarchiv als multimediale Teilsammlung des  Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit konnte innerhalb von zwei Jahren im Rahmen der Förderprojekte der Kulturverwaltung des Berliner Senats zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes der Stadt Berlin umgesetzt werden. 

"Alltag Zwangsarbeit 1938-1945"

 

Interviews

Franҫois Cavanna
(1923 - 2014)

Interview im Alter von 88 Jahren

Interviewausschnitt, Dauer 2.14 min

Dokumente

Durchlass- schein eines ehemaligen tschechischen Zwangsarbeiters.

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Fotografien

Fotografie von zwei ehemaligen polnischen Zwangsarbeiterinnen mit sichtbar angenhähten Polenabzeichen.

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Briefe

Brief einer ehemaligen polnischen Zwangsarbeiterin, gesendet an die Berliner Geschichtswerkstatt e.V. 

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