Unsere aktuellen Veranstaltungen finden Sie ab sofort auf unserer neuen Ausstellungsseite hier.

Öffentliche Führung jeden 1. und 3. Sonntag im Monat, 15 Uhr

In der öffentlichen Führung lernen Sie die Geschichte des GBI-Lagers 75/76 kennen. An seinem Beispiel erläutern wir das „System Zwangsarbeit“. Wir erklären, warum und wie die Männer, Frauen und Kinder aus über 20 europäischen Ländern in den Arbeitseinsatz nach Berlin kamen und wie sie behandelt wurden. Dabei informieren wir auch über Täter, Zuschauer und Profiteure der Zwangsarbeit. Die "Baracke 13" wird im Rahmen der Führung besucht. 

Die Führungen sind kostenlos. Es ist keine Anmeldung nötig.

21. Oktober 2018 | 14 Uhr

Kuratorinnenführung "Batterien für die Wehrmacht. Zwangsarbeit bei Pertrix 1939-1945!"

Zum Ende der Laufzeit unserer Ausstellung zu Pertrix, freuen wir uns, die Kuratorinnen Uta Fröhlich und Isabel Panek noch einmal bei uns zu Gast zu haben. Sie werden eine letzte Führung durch die Ausstellung geben, bevor sie abgebaut und eingelagert wird.

25. Oktober | 19 Uhr

Zeitzeugengespräch
Vera Friedländer
Judenverfolgung und Zwangsarbeit in Berlin

Vera Friedländer (geb. 1928) musste als 16-jährige in einer Schuhreparaturwerkstatt der Firma Salamander in der Köpenicker Straße in Kreuzberg Zwangsarbeit leisten.

Als Tochter eines christlichen Vaters und einer jüdischen Mutter stigmatisierten die Nationalsozialisten sie als „Halbjüdin“.  Viele ihrer Verwandten wurden deportiert und ermordet. Als Zwangsarbeiterin musste sie Schuhe sortieren, die ausAuschwitz und anderen Konzentrationslagern stammten.

Vera Friedländer wird über die NS-Judenverfolgung und ihre eigenen Erfahrungen sprechen, zudem über den heutigen Umgang mit dieser Vergangenheit. Sie engagiert sich seit Jahrzehnten für die Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit.

Einladung

 

 

2.-4. November 2018

Photographieren lernen, Geschichte begreifen, mit eigenen Bildern erzählen.
Dreitägiger Photographie-Workshop mit Mark Mühlhaus, attenzione photographers

 

Die TeilnehmerInnen lernen auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers in Berlin mit digitalen Spiegelreflexkameras zu photographieren. Die Gestaltung von Bildern und die Suche nach eigenen Motiven an diesem besonderen Ort stehen im Vordergrund. Über die inhaltliche Auseinandersetzung eine eigene Photogeschichte zu erarbeiten, ist das Ziel.

Der Photograph Mark Mühlhaus konzentriert sich darauf, mit seinen Bildern Geschichten zu erzählen (attenzione-photo.com). Zum Thema NS-Gedenkpolitik veröffentlichte er Bücher und organisiert Photo-Ausstellungen wie den Bildband »Begegnungen« (2005), die Photoausstellung »Generationen. KZ-Überlebende und die, die nach ihnen kommen« (2011) oder »Im Schatten von Auschwitz« (2017/2018).

Das intensive dreitägige Seminar ist auf 12 TeilnehmerInnen begrenzt, Mindestalter ist 18 Jahre., begrenzt.
Die Kameras werden auf Wunsch kostenlos gestellt.
Teilnahmebeitrag: 45,00 € / ermäßigt 30,00 € (inklusive Getränke und vegetarischem Mittagessen).
Anreise und Unterbringung sind von den Teilnehmenden selbst zu organisieren.

Verbindliche Anmeldung bis zum 22. Oktober 2018 unter Bildung-SW(at)topographie.de

Freitag, 2. November 2018, 13.00–18.00 Uhr
Samstag 3. November 2018, 10.00–18.00 Uhr
Sonntag, 4. November 2018, 10.00–16.00 Uhr

Einladung

Veranstaltungsvorschau: 

22. November: Ausstellungseröffnung "Philibert & Fifi. Karikaturen und Zeichnungen eines französischen Zwangsarbeiters"